Universitätsprofessur (W3) „Elektrochemie“

Tätigkeitsbeschreibung

Mit dieser Universitätsprofessur (W3) für Elektrochemie am KIT erfolgt eine strategische Stärkung der Zusammenarbeit am Helmholtz-Institut für Elektrochemische Energiespeicherung u.a. in Bezug zu dem standortübergreifenden Exzellenzcluster Post Lithium Storage des KIT und der Universität Ulm (POLiS).
Die Universitätsprofessur (W3) „Elektrochemie“ soll dazu beitragen, die gemeinsame internationale Spitzenposition in der Batterieforschung aufrecht zu erhalten und strategisch wie inhaltlich den Schwerpunkt „Materials Acceleration Platform“ weiterzuentwickeln. Sie übernimmt die Leitung einer Abteilung für „Elektrochemie der Batterien“ am HIU.

Der wissenschaftliche Fokus der Universitätsprofessur (W3) „Elektrochemie“ liegt in der Erforschung und Entwicklung neuartiger Methoden und Technologien zur Herstellung und Identifikation neuer leistungsfähiger und langzeitstabiler Elektroden, Elektrolyten und Elektrolyt-Elektroden-Grenzflächen, vorzugsweise durch autonome Materialsynthese und Hochdurchsatz-Charakterisierung. Autonome Herstellung und hoch leistungsfähige Analytik sowie Materialcharakterisierung sollen auf einer existierenden „Materials Acceleration Platform“ (MAP) kombiniert werden. Hierfür können multi-Target-Sputterverfahren oder andere automatisierte Festkörpersynthesen sowie Misch- und Pipettierroboter zum Einsatz kommen, wobei die Charakterisierung mittels röntgengestützter Verfahren, XPS sowie optischer Spektroskopie und NMR erfolgt. Dies ergänzt sich durch elektrochemische Operando-Methoden wie Impedanz-Spektroskopie und diverse galvanostatische und potentiostatische Methoden, und deren Kombination mit offline-Analyse Methoden. Die Forschung soll sich auf die Entwicklung neuer Verfahren zur beschleunigten Materialforschung konzentrieren. Hierbei soll eine Zusammenarbeit mit Experten im Bereich Maschinelles Lernen am KIT erfolgen, um die generierten Datensätze umfassend zu nutzen und die Methodik mittels KI-Werkzeugen weiterzuentwickeln.

Die Professur wird am HIU Großforschungsaufgaben wahrnehmen, mit einer Lehrverpflichtung von 2 SWS am KIT.

Persönliche Qualifikation

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die umfassende Erfahrungen in der Forschung zu den aufgeführten inhaltlichen Schwer­punkten mitbringt und durch exzellente wissenschaftliche Leistungen mit internationaler Sichtbarkeit ausgewiesen ist. Darüber hinaus werden Führungserfahrung und Teamfähigkeit sowie die Befähigung zur zugehörigen Lehre erwartet. Die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit, die Mitarbeit in der wissenschaftlichen Organisation im Rahmen der Großforschungsaufgabe der Helmholtz-Gemeinschaft am HIU sowie der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt. Von besonderer Bedeutung ist die nachweisbare aktive Einwerbung von Drittmitteln.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 14 Abs. 2 KIT-Gesetz i. V. m. § 47 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg.

Das bieten wir Ihnen

Organisationseinheit

Bereich I - Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik, Institut für Physikalische Chemie (IPC), KIT-Fakultät für Chemie und Biowissenschaften

Eintrittstermin

zum nächstmöglichen Zeitpunkt / as soon as possible

Vertragsdauer

unbefristet

Bewerbungsfrist bis zum

26.04.2024

Fachliche Ansprechperson

Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Prof. Dr.-Ing. Thomas Wetzel, Tel. 0721 608-4 6447.

Bewerbung

Aussagekräftige Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, drei ausgewählte Publikationen, Abschlusszeugnisse/Zertifikate, Lehrevaluationen, Darstellung der bisherigen Forschungs- und Lehrtätigkeit, Konzepte für die geplante Forschungs- und Lehrtätigkeit, eingeworbenen Drittmittel, Stellungnahme zur wissenschaftlichen Redlichkeit) senden Sie bitte an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Bereich I – Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik, Bereichsleiterin, Prof. Dr. Andrea Robitzki,  vorzugsweise in Form einer einzigen PDF-Datei per E-Mail an: Sabine.Schwindt@KIT.edu.

 

Ausschreibungsnummer: 1125/2024

 

Wir streben eine möglichst gleichmäßige Besetzung der Arbeitsplätze mit Beschäftigten (w/m/d) an und würden uns daher insbesondere über Bewerbungen von Frauen freuen.

Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Das KIT bietet als familienfreundliche Hochschule Teilzeitbeschäftigung, Beurlaubung aus familiären Gründen, einen Dual Career Service und begleitendes Coaching zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an.

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das KIT erfolgt entsprechend dieser Datenschutzerklärung.